Guatemala – San Marcos und Volcán Pacaya

Der Lago Atítlan, am Ufer von San Marcos: 

Am nächsten Tag geht es weiter nach Antiqua. Im Hostel erzählt mir eine Motorradbegeiterte Schwedin, das sie auf dem Volcan Pacaya auch ein paar bekloppte mit dem Motorrad gesehen hat. Die Idee gefällt mir, und wird umgesetzt.

Die Auffahrt ist anspruchsvoll. Die neuen Reifen graben die Honda aber sicher durch den Vulkansand den Berg hinauf. Leider darf man (auch nicht zu Fuss) den Krater besichtigen, da der Vulkan aktiv ist. Das verstehe ich. Im Tal begegnen mir ein Paar Wegelagerer, welche Geld als Guide verdienen wollen. Sie sagen, das der  Vulkan sehr aktiv ist und nur mit Guide besichtigt werden darf. Und das man Telefonisch eine Spezialgenehmigung einholen muss, wenn man mit dem Fahrrzeug hoch will. Sie versichern mir auch, das sie bestens über die aktuelle Sicherheitslage informiert sind. Warum sie mich aber mit dem Pferd hochreiten wollen, wenn es den so gefährlich ist, bliebt offen. Das ist natürlich nur eine Abzocke und Sales-taktik. Die haben kein Funkgerät und hatten auch nicht einmal Saldo auf ihrem Handy. Mit solchen Anfängern gehe ich nicht auf den Vulkan. Ich zahle die 50Quezales am Eingang, und fahre alleine hoch. Oben treffe ich einen Arbeiter, er zeigt mir noch (kostenfrei!) den Weg und bestätigt, das alles Ruhig ist. Er gibt mir auch noch seine Nummer, sollte ich mich verlaufen. Ich stelle bei ihm das Moped vor seiner Hütte ab und mache den drei Kilometer Rundwanderweg, mehr gibt es hier oben auch nicht. Als ich zurückkomme schläft er. Toller Job.