Honduras – Tegucigalpa und El Triunfo

Der Grenzübergang nach Honduras ist nicht übertrieben kompliziert. Drei USD für die Einreise, 33 USD für den temporären Import des Motos. Keine Versicherungspflicht. Ausreise aus El Salvador und die Einreise nach Honduras dauert nur eine Stunde. Für zirka drei USD steht einer der Grenzhelfer für mich beim Zoll Schlange und macht Kopien von meinen Papieren, das spart mir 15 oder 20 Minuten Zeit. Bisher habe ich immer die Hilfe von den Leuten abgelehnt, dieser Typ hat aber einen netten und ehrlichen Eindruck gemacht.

In Tegucigalpa komme ich bei Allans unter. Er arbeitet am Wochenende als Guide und macht Klettertouren.

Er muss noch an seinem Auto die Kupplung richten und vermittelt mich an eine Freundin, welche mich abholt und zu einem Salsa Kurs mitnimmt. Besser geht es nicht 😉

Am nächsten Tag hole ich früh beim Alex ein 13er und 14er Ritzel für das Motorrad ab. Ich will die Übersetzung kürzer haben. Alex habe ich über die Whatsapp Motoviajero Gruppe kennengelernt und als Versandadresse benutzt.

Er arbeitet an der Uni, wir treffen uns dort und ich bekomme gleich noch mein Frühstück und eine Campus besichtigung.

Nebenan beim Motomundo mache ich einen Ölwechsel, der ist alle 3200KM, also alle zwei Wochen fällig. Sie lassen mich die Werkstatt benutzen, ich muss nur das Öl bezahlen, ca. 9€ für zwei Liter 20W50.

Dann fahre ich weiter Richtung Süden. Ich will ganz nah an die Grenze zu Nicaragua, um dann am nächsten Tag das Land an einem Tag zu durchqueren. Ich nehme wieder eine Abkürzung durch die Berge und habe wieder zirka 60KM unbefestigte Straße mit tollen Landschaften.

Unterwegs wechsele ich noch das vordere Ritzel, mit dem 13er Ritzel steigt jetzt auch das Vorderrad im ersten Gang 🙂

Leider ist meine Kette zu lang, diese muss ich sehr bald kürzen. Das haben die Mechaniker in Mexico nicht verstanden, das ich eine zu lange Kette irgendwann nicht mehr spannen kann. Aber „irgendwann“ ist eben Morgen oder später und stellt deswegen kein technisches Problem dar, also wird das erstmal ignoriert. Offenbar herrscht hier eine andere Einstellung zur Technik.

Abends esse ich noch Baleadas, ein Typisches Gericht in Honduras: