Kolumbien – Cafetour, Armenia, Calí, Popayán und Pasto

Von Manizales fahre ich zur Hacienda Guayabal einer Kaffefarm, wo ich in einer Tour eine ganze Menge über Kaffe lerne.

Jetzt verstehe ich auch den Unterschied zwischen Arábica ( wächst im Hochland, ist mild, hat weniger Koffein ca. > 1%) und Robusta (wächst in niedrigen Regionen, stark und eher bitter, hat viel Koffein 2-5%) .

Die zehn Schritte der Kaffe-produktion werden erklärt.

Die Tour ist sehr zu empfehlen!

Danach fahre ich weiter nach Armenia, eine kleine, eher untouristische Stadt. Heute ist aber eine Party im Zentrum mir Livemusik.

Von Armenia geht es dann nach Calí. Die Straßen in Kolumbien sind durchweg gut und mit vielen Kurven versehen, die Autobahnen sind eher wie deutsche Landstraßen. Ein großer Vorteil: Motorradfahrer zahlen keine Maut und dürfen in einer extra Spur rechts vorbeifahren.

In Cali bleibe ich im Hostal „Encuentro“. Der Name ist Programm und ich begegne einer Menge netter Menschen. Abends ist das komplette Hostal im Salsa Club „Tope“.

Von Calí geht es nach Popayán. Eine schöne Stadt, alles in Weiß gehalten.

In Popayan kaufe ich frühs noch neue Schuhe in einem Militärshop. 90.000 COP ca. 27 EUR kosten die Springerstiefel, komplett aus Leder in schöner Verarbeitung. Leider fehlen mir noch ein paar Pesos, und gerade heute funktioniert das geldabheben nicht. Ich probiere fünf Automaten mit zwei Karten, immer nur nichts-sagende Fehlermeldung wie Transaktion abgelehnt. Morgen geht es wieder. Im Éxito Supermarkt gibt es einen Western Union Schalter, der mir Euros in Pesos wechselt, immerhin zu einem besseren Kurs als die Dollar. Später sehe ich das es offenbar in den meisten Éxito Supermärkten so einen solchen Schalter gibt – praktisch für Notfälle.

Dann geht es weiter bis nach Pasto, dort verschenke ich noch meine alten Stiefel an den Parkplatzwächter.

Die Straßen sind schön kurvig und ich komme noch bei Helligkeit an.